Guestbook - Gästebuch
Kommentare
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Hallo Klaus, wie immer tolle Website - ich folge nun auch schon seit einigen Jahren :-) Ich hätte da mal ne Frage.... weißt Du zufällig eine Möglichkeit, wie man an das Video der PD-Reunion/Anniversary-Show 2004 aus St.Louis kommen kann? Ich finde das nirgends mehr im Netz. Wobei ich mich erinnern kann, dass vor ein paar Jahren noch eine Seite online war, wo man es gegen Spende für irgendeinen guten Zweck kaufen konnte (ich glaube das hieß "wishfest" oder so ähnlich). Würde mich sehr über eine Antwort freuen. Beste Grüße, Steffen
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Bruchsal im November 2011:
Die Fabrik ist eine wunderbare Location. Super Stimmung, klasse Fans und eine einfach geniale Band. Hunderte von Konzerten, Festivals u.a. habe ich in den letzten 3 Jahrzehnten gesehen. Darunter so ziemlich alle Rockgrößen.
Pavlovs Dog gehört zu dem allerbesten, was ich bisher erlebt habe. -
Olching 5 November 2011
Legends of Rock
Wow....what an incredible evening.......music excellent and five stars from a totally informed band...one could ask for no more except for me being the only person on the night from Scotland spending the weekend to experience a band I had held in high regard since the '70's saw me paraded on stage on the outtake encore/finale.....the adrenalin rush was immeasurable and for a person who can't sing I was bowled over in backing that of a legendary singer/songwriter not less than three feet distant.....truely memorable and most likely a feat I will never replicate. Cannot thank the band enough and having spoken with them after the show about a Scottish gig fully understand the situation so....now I have to convince those in my workplace (and some are already cool on this) to travel next year to Germany (or somewhere else in Europe) to witness and experience the sound of Pavlov's Dog....many thanks for the memory and it will not be the last!!!!!
Best wishes
Allan McGregor - Edinburgh Scotland -
Nice page of this incredible band,very good job Klaus, and Thank you !
btw. Does anyone know who wrote the intro to Julia heard in the Detroit live consert? I like it very much:) -
I still have my original completely autographed Pampered Menial album released by ABC Records. Would go hear the guys play in St. Louis in early 70's. Sort of wondered what happened to them - glad to see they are still in music.
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Navi programmiert, Eintrittskarte in die Jackentasche - so gerüstet kann
am 12.11.2011 die Autofahrt in das 190 Kilometer entfernte Bruchsal be-
ginnen. Pünktlich um 19 Uhr 30 erreiche ich die "Fabrik". Es halten sich
schon einige Konzertbesucher auf. Die Bühne liegt im fast dunkeln, nur
spärlich ausgeleuchtet von wenigen Spots. Die Vorgruppe hat abgesagt und
um 20 Uhr, geschätzt 80-90 Konzertbesucher (mit dem Schätzen habe ich es
nicht so), betritt "Klein-Matti" die Bühne und hat mit Coverversionen be-
kannter Rockklassiker nach einer guten halben Stunde für Stimmung gesorgt.
Es folgt eine weitere kleine Pause und dann ist es soweit. Um 21 Uhr be-
treten Pavlov's Dog die Bühne und legen mit "Song dance" gleich richtig
los. Gute 100 Minuten ging es musikalisch durch fast alle Schaffensphasen
von David Surkamp. Einzig das dritte Studioalbum bleibt außen vor. Sehr gerne hätte ich z. Bsp. "Suicide" oder "Only you" gehört. Kleine Pause,
aber die Zugabe (unter anderem "Julia") läßt nicht lange auf sich warten.
"Valkerie" gehört auch zu den Zugaben. Die Zeile "Bring back the good old
days" aus diesem Musikstück wird eher Wunsch bleiben als Wirklichkeit
werden. Nach gefühlten 2 Stunden war das Konzert doch leider zu Ende. Die
geduldigen Fans mussten nicht lange warten. David Surkamp und Band gaben
vor der Bühne Autogramme. Bruchsal war die letzte Station der Tournee,
aber von Müdigkeit oder Stress keine Spur. Alle hatten ein freundliches
Lächeln für die Autogrammjäger. Von David Surkamp konnte ich mich per
Händedruck verabschieden. Die Clubathmosphäre der "Fanrik" hat zu einem
besonderen Musikerlebnis beigetragen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Band
auch im nächsten Jahr wieder in Deutschland on Tour ist. Die tolle Stimmung des Konzertes habe ich mit ins Auto genommen und "Live and un-
leashed" aus den Lautsprechern erklingen lassen. -
Again a great show - pure - professional - and...
with Matti-Party-Starter in the "Rockfabrik Bruchsal".
Thank you all!!
God bless you -
Danke für einen super Abend mit Musik, die immer wieder unter die Haut geht. Tolle Location (Bruchsal 12.11.2011) und Partystimmung von Anfang an. War ein echtes Highlight.
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Wer eine Horde Opas erwartet, die es noch mal wissen wollen ist auf einem PD Konzert eindeutig falsch. Die können es noch !!!!! Ich habe sie am Donnerstag in Bochum das 4. mal Live gesehen (genossen) Also so aufgeräumt und voller Spielfreude habe ich sie noch nie erlebt. Eine fantastische Live Band die auf der Bühne durchaus auch Hardrock/Metal Fans ansprechen dürfte. Die Ruhe mit der sie sich mit den Fans bei der Autogrammstunde unterhalten haben sollte für andere Bands als Vorbild dienen. Nächstes Jahr auf JEDEN FALL WIEDER. Einfach ein Erlebnis, dass man sich nicht entgehen lassen sollte. Das PD Poster und die (immer mehr werdenden CDs) hängen bei mir an der Wand. Incl. Autogramme natürlich :-)
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Habe letztes wochenende bei einem besuch in deutschland in einem heft den konzerthinweis für pavlov's dog gesehen. leider ist es mir nicht möglich, eine gruppe, die mich in meiner jugend begleitete, nun live zu sehen. zurück in der schweiz kommen sofort die alten scheiben wieder auf den plattenteller. hoffendlich ist die band auch einmal in der schweiz zu sehen! z.b. am heitere-openair.
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Wir waren gestern in Memmingen (Kaminwerk). War unser erstes PD-Konzert. Fazit: Ein wirklich toller u. gelungener Abend!
Anschl. Autogramm- (Fotografier-)stunde. D. Surkamp "zum anfassen" wirkte äußerst sympathisch!
Weshalb die Besucherzahl insges. rel. übersichtlich war ist mir nicht ganz klar-wer auf die Musikrichtung steht und nicht da war hat auf jeden Fall etwas verpasst.
G. -
Habe gestern das Konzert in Worpswede miterleben dürfen. Super und einmalig. Ihr müsst wiederkommen.
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Ich war gestern beim Konzert in der Music Hall Worpswede.
Ein fantastischer 2 Stündiger Auftritt ! Highlight war sicherlich Abbie Steiling auf der Violine und das wunderbare Stück Angel´s Twilight Jump bei dem auch die tolle Stimme von David Surkamp herausragte.
Der Drummer Mike Safron ist ein Unikat und trommelt was das Schlagzeug hergibt. Ein must für alle Progrock Fans ! -
Ich war gestern beim Konzert in Nürnberg dabei. Als Fan der beiden ersten Alben kam ich voll auf meine Kosten, um die 2 Std. gute Unterhaltung mit einem David Surkamp, der es noch immer kann. Klasse - macht weiter so.
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Autogrammstunde mit kleinem Akustik Auftritt nicht verpassen.
Wann: Mittwoch,26.10.2011, 17:00 UHR
Wo: Saturn Fürth, Würzburgerstr.6,90762 Fürth -
ich war letztes Jahr beim Konzert im Piano in Dortmund und es war schlicht BOMBASTISCH. ich werde dieses Jahr in der Zeche Bochum wieder dabei sein.
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"Live and unleashed" und "Echo & Boo" - zwei CD's, die zur
Zeit dauerhaft meinen Player belegen. Spielfreude von David Surkamp & Band, Klangspektrum und die harmonische
Instrumentierung - einfach immer wieder hörenswert.
Ich bin am 12. November 2011 in Bruchsal. -
After so many years you guys still rule!! I will see you soon in nuernberg! Bring your guitars and the violine.
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schön,meine Videos sind von Youtube nach hier umgezogen ;-))
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Back in school, I'm doing so much learnnig.
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Yes! Count down till November,11th! See you soon in Verviers!!
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I was just re-reading this and I can't get over how well-written it is. Thanks man!
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Hello Klaus,
Best wishes from
Monica Suder
Coach and Consultant to
the Int'l Photographic Community
Berlin and San Francisco, California -
Pavlov's dog Musik ist einfach zum Verlieben
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danke für so viel gute music a great album
1972 ? -
Hallo, dies ist das neue Gästebuch von www.pavlovs-dog.de - Die 500 Einträge des alten Gästebuchs konnten leider nicht mit übernommen werden. Ciao... Klaus
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Hallöle Klaus,
thanks for your new hom(mmag)e page. It was still the best und it´s even getting better.
Thanks a lot for your effords to hold the band
facts in memory.
Thanks a lot
Bernhard -
Hallo Webmaster,
super geworden das neue Desing. War nach den Jahren der Page auch mal irgendwie überfällig.
Klasse die neue Bildergallerie. Ich vermisse nichts...toll...klasse
Gruß
Wolfgang -
Mike LaFerney wrote:
Songs, geschrieben von David Surkamp und aufgenommen von anderen Künstlern. Songs written by David Surkamp recorded by other artists.
1. Album: Polychrome Love Songs - Stephen Michael Scorfina (1998 Xotic Bird Records) former guitarist for Pavlov's Dog. A. "Mersey" cowritten by Scorfina and Surkamp (appeared on At the Sound of the Bell CD by P.D. also). B. "Blowing Out of Memphis" - written by David Surkamp (great song - David performs this song in his own shows).
2. Album: Pure and Crooked - Ian Matthews (1990 Gold Castle Records). A. "A Hardly Innocent Mind" written by David Surkamp and Douglas Rayburn (appeared on Lost in America album).
3. Album: Shook - Ian Matthews (Line Records 1984). A:" Indiscreet" written by Matthews-Surkamp.
4. Album: Orphans and Outcasts Volume 2 - Ian Matthews (Dirty Linen 1993). A. Hi Fi Demo "Better Not Stay" written by David Surkamp performed by Hi-Fi Good Song. Other recordings David performs on: 1. Orpans and Outcasts Vol 2 Ian Mathews. Demo by Hi-Fi "SOS". 2. 6 Song EP John E. Harper songs from the 2nd son of an East St.Louis first baseman. Song "if i hold caroline" David Surkamp Electric 12 String, Amazing Electric Guitar solo (website johneharper.com - still available 2001). # 3. Will appear on CD Wink by Paul Stephens due out May 2002.
Paul Stephens - Wink will be released in May 2002. The CD features: Billy Barnett: Electric and Acoustic Guitars, Slide and Baritone Guitars, Backing vocals. Terry Drake: Keyboards. Robert Roewe: Drums. Paul Stephens: Lead Vocals, Acoustic Guitar, Bass Guitar. With Professor Ray Ray: Sax on "Every Road Leads Back To You". Mike Safron: Harmonica on "Hitch". David Surkamp: Solo guitar on "Letter To Shannon". -
VON PETER STETTER: Hier mein persönlicher Konzertbericht:
Pavlov’s Dog 2008 in Lorsch
Wir hatten eine ruhige dreistündige Autofahrt nach Lorsch in der Pfalz, wo eine etwas verschlafene Kleinstadt uns willkommen hieß. Vor dem Rex-Musik-Club stand schon ein Mietauto aus München und wer war gerade dabei seine Sachen zu sortieren: David Surkamp persönlich. Wir begrüßten uns herzlich und nach und nach tauchten andere bekannte Gesichter auf: Sara Surkamp und Mike Safron und Manfred von Rockville, der Tourbegleiter vom Label. Die Spannung stieg und nach einer Pizza in der Stadt gingen wir wieder zum Veranstaltungsort zurück. Das Rex ist ein sehr familiärer Club, wo man sich sofort wohl fühlt! Die Atmosphäre, die Veranstalter und die Einrichtung schaffen eine entspannte Stimmung. Viele Tourshirts von 2007 zeigten, dass noch mehr Wiederholungstäter da waren und man kannte sich zum Teil wieder! Bochum, letztes Jahr? Ja klar!
Recht pünktlich um 20:30 Uhr kam Unruhe auf, als durch das Publikum unsere Helden auf die Bühne kamen. Nun begann die Reise durch die Pavlov’s Dog und David Surkamp Welt, die 2,5 Stunden dauerte und nie langweilig zu werden drohte. Das lag an den tollen Musikern genauso wie an den Songs, die wir lieben. Jeder fand wohl seinen Lieblingssong wieder. Der Kontakt zum Publikum konnte enger wohl nicht sein, denn David setzte sich an den Bühnenrand und erzählte viel. Er schüttelte Hände und lies auch schon mal die erste Reihe mitsingen. Die Stimmung war klasse, jedenfalls vorn, wo die meisten textsicher mitmachten. Die „neuen“ Mitglieder der PD 2008: Randy Hetlage an der Gitarre, Abbie Hainz an der E-Violine, Phil Gomez an den Keyboards und Doug Rayburn (JA!) am Bass enttäuschten nicht! Technische Probleme gibt es in fast jedem Livekonzert, aber die Schwäche von Saras Gitarre bescherte uns eine Zugabe im Akkustikteil mit „Oh Caroline“ von Robert Whyatt. Da die Band nach Ende der normalen Setlist gar nicht verschwinden konnte (es gab ja kein „hinter der Bühne“) wurde nach kurzer Pause weitergespielt!
Der letzte Ton verhallte mit dem Versprechen gleich wieder für Autogramme und Gespräche da zu sein. Dies wurde von den Freunden der Band auch reichlich wahrgenommen! Jeder der Band war da und schrieb auf allem, was sich darbot. Auch alle Fragen wurden beantwortet. Nur die Englischkenntnisse wurden sehr strapaziert, denn das St-Louis-Englisch wird halt nicht in deutschen Schulen gelehrt. Doch die Musik verbindet und überbrückt auch diese Hindernisse! Ich hatte das Glück, in die Garderobe der Band eingeladen zu werden, weil dort das Licht zum Fotografieren besser ist. Dort saß man dann plötzlich auf der Couch und hatte Zeit und Ruhe, zuzuhören und zu fragen. Diese Minuten werden mir unvergesslich bleiben. Abbie spricht recht gut deutsch, Phil ist supernett und Doug war glücklich mit einem Sessel und einem Drink. Statt Stars fand ich nette Leute, die nach Feierabend noch Zeit für ein Gespräch mit den „Kunden“ hatten. Mike sprach über seinen Sohn, Sara über Tochter Saylor, die nachkommen wollte und den Sohn, der nicht ins Musikgeschäft will. David kam und brauchte etwas Pause und Zuwendung, um noch weitere Autogrammstunden zu überstehen. Wir verließen schließlich den Club mit viel Bye bye als Freunde und hoffen alle bald wiederzusehen.
David war diesen Abend bestimmt stimmlich nicht in seiner besten Form, doch alles in allem war es ein unvergesslicher Abend mit bester Musik! -
Bericht über das Konzert in Lorsch am 24. Mai 2008 von Ralf:
Es sah von außen ja schon ein wenig unscheinbar aus. In einem kleinen beschaulichen Ort südlich Frankfurt hatte sich eine Band angekündigt, die Fans nicht nur aus dem Umland zu einer Reise nach Lorsch bewegt hat. PAVLOV´S DOG. In Lorsch angekommen war das REX nicht schwer zu finden und nachdem ich etwas zu früh eingetroffen war habe ich mir erst einmal einen Rundgang durch die Lokalität gegönnt.
Nicht ohne Stolz waren die Wände mit unterschriebenen Fotos der Stars und Sternchen gepflastert, die im Rex bereits aufgetreten sind. Wem Namen wie Jimmy Page, Brian May und Robert Plant etwas sagen ahnt wo die Reise hingeht. Mit Queen und Led Zeppelin spielen Pavlov´s dog zwar nicht in einer Liga, aber trotzdem sollte es nicht nur für Live-Debütanten ein unvergesslicher Abend werden.
Ich hatte mir einen Platz auf der Loge gesichert, so dass ich von oben aus auf die Bühne schauen konnte. Plötzlich öffnete sich eine Tür neben der Loge und Frontmann David Surkamp begrüßte einige seiner Fans mit Handschlag und einem „How are you ?“ Ich war einer der Erlesenen, so dass ich mit dem „Das kann ja was werden“ Gedanken gesegnet war bevor der erste Ton gespielt wurde.
Kurze Zeit später bahnte sich dann die Band unter Applaus den Weg auf die Bühne und ich traute meinen Ohren nicht. Anstatt es richtig krachen zu lassen begannen sie mit DER Feuerzeug-Ballade schlechthin. „Standing here with you“. Was soll man davon halten ? Genießen – Applaus und weiter im Programm. „Looking for my shadow“. Ein Lied, das die Wenigsten kennen dürften, da es sich auf dem aktuellen David Surkamp Solo Album befindet, von dem auch noch Wrong und Hard again gespielt wurden. Weiter ging es mit 2 Stücken von der Pempered Menial namentlich Fast gun und Late november sowie She came shining von der Sound of the bell.
Das Geigenintro zum nächsten Stück lies bei mir ein weiteres mal die Nackenhaare hochstehen. Mit Episode hatte ich bei den Zugaben gerechnet, aber nicht mittendrin. Das sind die Stücke in denen Pavlov´s Dog ihre Stärken ausspielen. Klangteppiche am Rande zum Größenwahn, Gesang aus einer anderen Welt und über allem thronte eine maximal 25 jährige Frau, die an der Geige keinen Zweifel aufkommen lies wer bei Episode den Ton angibt. Textzeilen wie "And only silence killed my dreams" und Strophen wie
"You'll be the keeper of the Holy Grail
You sieze it quick, you dare not fail
You're the only survivor of your holy quest
Or is it best you go unseen"
ließen die Herzen höher schlagen. Dies sind die Stücke die euch bei den Fans berühmt gemacht haben und ein Danke, dass ich es ein 2. Mal live hören durfte. Weiter ging es dann mit You and I, meiner Meinung nach ein eher belangloses Liedchen von der Lost in america. Als weiter Höhepunkte des Abends wurden die Sahnehäubchen der beiden 70iger Jahre Alben präsentiert. Song dance, Julia, Theme from Subway Sue (Das vom Publikum während des Konzertes lautstark gefordert wurde) Irgendwann konterte David dann mit „Ich verspreche wir spielen es noch“ damit war dann Ruhe :-) Auch die Stücke aus dem 3. und 4. Pavlov´s Dog Album wurden zum Besten gegeben. Diese Lieder hatten wohl nicht nur bei mir einen geringeren Bekanntheitsgrad. Aber sie sind nun einmal ein Teil von PD und so ist es kein Wunder, daß auch diese CDs auf der Bühne ihre Daseinsberechtigung erhalten. Did you see him cry und Of once and future kings (auf geschätze 10 Minunten aufgebläht) waren die beiden Höhepunkte der 3 Zugaben.
Viele Lieder wurden auf der Bühne mit Tempowechseln und Intros der einzelnen Instrumentalmusiker bedacht. Die Band zeigte sich in Bester Spiellaune und kleine Showeinlagen der Bandmitglieder ließen keine Zweifel aufkommen, dass man sich selber nicht zu ernst nimmt. Nach dem Konzert wurden noch Autogramme gegeben und man stellte sich bereitwillig dem Blitzlichtgewitter. Stars zum Anfassen also. Auch meine CD und LP Cover zieren nun eigenhändige Unterschriften der Bandmitglieder so dass ich von Fetter Beute reden kann. Der Kontakt zu den Fans wurde regelrecht gesucht und die Band stand nach der Autogrammstunde noch für das berühmte After-Show-Bier im Publikum. Während die Zeche BOCHUM im vergangenen Juli für Pavlovs Dog Verhältnisse eher eine große Halle war, wurde im Rex fast schon ein Clubauftritt geboten.
Insgesamt wurden wir gut 2,5 Stunden auf höchstem Niveau unterhalten. Die Band hatte weit mehr zu bieten als Song dance und Julia. Nicht nur ich habe das Rex mit einem breiten „Dass ich das nochmal erleben durfte“ Grinsen verlassen.
Hoffentlich nächstes Jahr wieder.
Gruß Ralf -
Von Alexander Füßl:
Das Gerücht in den 80er und 90er Jahren, weshalb David Surkamp tot sein sollte, lässt sich sehr einfach begründen: Die Band und die dahinterstehenden Plattenfirmen bildeten die Band auf dem ersten Cover des ersten Albums ab. Kurz darauf nachdem man ihnen die Aufnahme in die landesweiten Playlists verweigerte, versuchte man der Band einen Mythos des Geheimnisvollen einzuhauchen. Man änderte die Marketingstrategie dahingehend ab, man zeigte sie nicht mehr, verbunden mit der extremen Stimme von Surkamp war diese Maßnahme sehr wirkungsvoll. Nachdem die Band nach ihrem 2 Album gechaßt wurde, geriet diese seltsame Band in Vergessenheit. In den 80er Jahren entstand in Europa ein Boom um diese geheimnisumwitterte Stimme, von der man nur zwei Platten kannte. Die Plattenfirma CBS (später SONY) verkaufte mit diesem mysteriösen Image hervorragend weiter und gab keine Informationen über die Band, den Verbleib, die Entstehung nach außen. Wären die Gerüchte um Surkamp nicht aufrechterhalten worden, er würde mit Helium singen, auf der Bühne daran gestorben oder in einem Ekzeß erstochen worden, wäre die Band vielleicht "rematerialisiert", was nicht im Sinne der Plattenfirma stand. Der Geschichte nach muss es einen sehr großen Ärger zwischen der Plattenfirma und den Musikern gegeben haben. Jedes Investment, dass eine Firma tätigt, muss sich amortisieren. Wenn man aber partout nicht landesweit ausgestrahlt wird und die Musiker herumkaprizieren, kann man davon ausgehen, dass sich die betroffene Plattenfirma revanchiert. Es ist davon auszugehen, dass man die Schnauze gehörig voll hatte. Daher cancelte man auch das dritte Album und ich gehe davon aus man versuchte auch eine weitere Karriere von Surkamp und seinen Mannen zu unterbinden. -
Von Alexander Füßl:
Die zwei Alben "Pampered Menial und At The Sound Of The Bell" von Pavlov's Dog (beide bei SONY erschienen) sind klasse. Die erste CD (Pampered Menial) ist etwas härter und rockiger und verbindet Rockmusik mit klassischen Elementen. Die wohl einzigartige Stimme des Sängers David Surkamp schneidet ähnlich wie eine klare Opernstimme in die Seele des Zuhörers. Es ist Musik die bewegt. Das zweite Album (At The Sound of The Bell) ist etwas softer und gefälliger, was der Hörbarkeit nicht schadet, aber dem Album eine eigenständige Note verleiht. Einige Musiker sind für sich betrachtet schon erwähnenswert: Stephen Scorfina (REO Speedwagon), Bill Bruford (YES), Andy Mackay (Roxy Music) usw. Kauft Euch die CDs - es lohnt sich allemal. Die in den 70er Jahre entstandene Band Pavlovs Dog hat damals mit ihren 2 Alben Musikgeschichte geschrieben. Zum ersten, weil die für die damalige Zeit höchste Summe für eine Einsteigerband bezahlt wurde und zweitens weil beide Alben in sehr kurzem Zeitabstand von zwei verschiedenen Plattenfirmen veröffentlicht wurden. Der Sänger hat kein Helium (Tip O-Stimme) während des Singens zu sich genommen und macht dies heute auch noch nicht. Genausowenig ist er, wie manche Gerüchte besagen an Helium gestorben oder wie in mancher Presse kolportiert, abgestochen worden. Im Gegenteil er hat zwei weitere Platten unter dem Bandnamen Hi-Fi (Moods for Mallards und Demonstration Record) mit Ian Mathews (ehemals Fairport Convention) in den 80ern veröffentlicht. (Noch nicht auf CD erhältlich!) Es existieren zwei weitere Platten von Pavlovs Dog, die ominöse "Dritte" wurde in den 90ern von einem kleineren Label (TRC) als CD unter dem Bandnamen "St. Louis Hounds" oder auch Pavlovs Dog (The Third) vertrieben. Die Orginalaufnahme stammt von 1977. Es gibt eine weitere CD von Pavlovs Dog (Lost in America) von dem gleichen Label aus dem Jahr 1993. Der Sänger singt seit dem Jahr 2000 in seiner Band "The David Surkamp Band" in St. Louis.
"Theme from Subway Sue" ist als Promo-Aufnahme (Single) in einer 1-minuten längeren Version an die Radiostationen versandt worden. Nachdem David Surkamp und Douglas Rayburn St.Louis verlassen hatten gründeten sie die Band "Madshadows" und arbeiteten an einem neuen Konzeptalbum. Allerdings ging ihre damalige Plattenfirma "Janus Records" Pleite und so gründeten sie mit dem ehemaligen "Fairport Convention" - Sänger Ian Mathews Hi-Fi. Ein Stück namens "Thrill of it all" aus der Madshadows-Zeit war der Opener für viele Hi-Fi Konzerte. Eine Band namens "Life 9" hat dieses Stück neu performed. Diese Band wird von einem der Toningenieure oder Produzenten von der "Lost in America" betreut. - A. Füßl - -
Von Klaus Ottensmann aus Ahlen:
Pavlov's Dog live erlebt in Aschaffenburg und in Berlin Unglaublich - er war es tatsächlich: David Surkamp sprach mit mir - irgendwie surreal! Das alles war in Aschaffenburg, im Coloss-Saal. Anfänglich konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass hier in diesem kleinem Saal Pavlov's Dog auftreten würden. Gegen 19 Uhr war ich fast der erste Gast im Coloss-Saal! Erstmal etwas reingeschnuppert - aber dann füllte sich der Raum merklich. Die Vorgruppe "Central Park" begann pünktlich um 20 Uhr. Die Truppe aus Sueddeutschland war mir mit ihrer sympathischen Sängerin etwas gewöhnungsbdürftig aber doch kurzweilig. Gegen 20.45 kündigten sie dann Pavlov's Dog an. Abbie Hainz war die erste, die ich erkannte. Dann sah ich David und Sarah - mir lief echt ein Schauer über den Rücken. Nach der kurzen Umbauaktion auf der Bühne griff David das Mikro und erklärte mit echtem Kloss im Hals, dass man Mike in ein Krankenhaus gebracht habe. Er wisse gar nicht, ob man das Konzert geben könne. Schock! Aber es fand sich ernsthaft ein Ersatzschlagzeuger..... So konnte es dann wirklich los gehen. Die Lieder waren alle gefühlt fantastisch interpretiert - auch die neuen Stücke gefielen mir gut. Immer wieder erinnerte David an Mike - es machte ihm echt zu schaffen. Mein persönliches Highlight war dann "Episode" - von Abbie super angespielt! Natürlich durfte am Schluss "Julia" nicht fehlen. Ein Raunen ging da durch die ca. 250 Leute. Kurze Zeit spaeter stand David fuer Gespräche und Autogramme bereit - mit einer persönlichen Widmung auf meiner alten" Pampered Menial" - Hülle, konnte ich dann den Rückweg nach Hause (350 km) antreten! Nur zwei Wochen später fuhr ich dann spontan nach Berlin, ins K17. So konnte ich das erste und letzte Konzert 2011 erleben. Abbie fragte mich anschließend, welches Konzert besser war: Ich konnte nur sagen: Both fantastic! Sogar Mike war wieder auf dem Damm, auch wenn er noch nicht selber am Schlagzeug sass. Dann setzte ich mich ins Auto und fuhr dieses Mal sogar 500 Km zurück! Hoffentlich kommen sie wieder - kein Weg ist zu weit um diesem unglaublichen David nochmals zuzuhören. -
Von Wolfgang Mühlbauer
Colossaal, Aschaffenburg, 28. Oktober 2010. - Ein großartiges Konzert. Als wäre zwischen PAMPERED MENIAL und heute grad mal ein Tag vergangen. Als wäre ich wieder 19 Jahre alt, als ich Pavlovs Dog zum ersten Mal hörte und von Anfang an fasziniert war. Es war ein tolles Zusammenspielen, die Band hat Spaß an der Musik, die Mitglieder mögen sich, das hat man gespürt. Ich war für 2 Stunden weg vom Alltag, in einer anderen Welt, voll verzaubert. Und ich hatte nicht nur einmal feuchte Augen. Danke, Pavlovs Dog. Und ganz viel gute Gedanken an Mike. Ich hoff, er kommt bald wieder auf die Beine. May the good spirits with you. Wolfgang